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Anatomie/Skelettaufbau einer Schlange!

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Interwiews mit dem Reptilienspezialisten Dr.Kornelis Biron aus Düsseldorf:
Videos:
Reptilienhaltung nicht nur für Anfänger Teil1/Haltung & Fütterung
Ein Interview mit Reptilienspezialist Kornelis Biron
Kornelis Biron, Reptilien-Spezialist aus Düsseldorf, erläutert die Grundlagen von artgerechter Haltung und Fütterung von Reptilien. Außerdem erläutert er Sinn und Zweck des Sachkunde-Nachweises für Reptilienhalter und geht ausführlich auf die Bedeutung des UV-Lichtes für die Tiergesundheit ein.
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Reptilienhaltung nicht nur für Anfänger Teil2/Parasiten, Würmer, Winterruhe
Ein Interview mit Reptilienspezialist Kornelis Biron
Kornelis Biron, Reptilien-Spezialist aus Düsseldorf, spricht über die Haltung von Reptilien in Abhängigkeit von der Jahreszeit, artgerechte Winterruhe und den richtigen Zeitpunkt für die Entwurmung.
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Reptilienhaltung nicht nur für Anfänger Teil3/Viren & Cryptosporidien
Kornelis Biron, Reptilien-Spezialist aus Düsseldorf, erklärt typische Erkrankungen bei Reptilien, speziell Virenbefall und Durchfall-Erkrankungen durch Cryptosporidien.
Außerdem geht er auf Hygiene und Quarantänemaßnahmen ein.
Mehr von Dr. Kornelis Biron über das Thema Cryptosporidien
findet Ihr hier
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Praxisbesuch bei Reptilienspezialist Dr. Kornelis Biron

Reptilienspezialist Kornelis Biron demonstriert die gravierenden Folgen mangelnder UV-Beleuchtung bei Reptilen, zeigt Mikroskop-Aufnahmen von Würmern und Parasiten und spricht über die entsprechenden Behandlungsmöglichkeiten.
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Nach dem Kauf!
- Gönnen Sie dem neuen Tier, wenn es bei Ihnen eingezogen ist, mindestens eine Woche Ruhe.
Meistens verkriechen sich die Tiere dann und sind einige Tage überhaupt nicht zu sehen.
- Füttern Sie das Tier innerhalb dieser Zeit auch nicht! Die erste Fütterung sollte frühestens nach 5 - 7 Tagen stattfinden!
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Die Quarantäne:
- Setzen Sie das Tier nicht direkt um in das Terrarium, sondern halten Sie es erstmal (Quarantäne)in einer Box mit Zewa als Bodengrund, einer Klorolle als Versteck und einem Trinkgefäß.Auch hier gilt, lassen sie dem Tier die Ruhe.Gehen sie nur an das Tier zum Wasserwechseln, füttern und wechseln des Zewas, wenn Kot abgesetzt wurde.
- Wenn Kot abgesetzt wird, kann man diesen nehmen, um ihn an ein Labor einzuschicken und auf Parasiten untersuchen lassen.Das sollte während der Quarantäne ca 3 - 4 mal gemacht werden und alle Proben sollten negativ ausfallen.Die gesamte Quarantänezeit sollte mindestens 3 - 6 Monate dauern.Besonders, wenn schon andere Tiere vorhanden sind oder man von verschiedenen Züchtern gekauft hat, sollte man eine Quarantäne einhalten, um nicht andere Tiere zu gefährden.In dieser Zeit muss man auf noch mehr Hygiene achten. (Das tragen von Einmalhandschuhen, vor und nach nach jedem Konatakt mit dem/den Tier/en Hände waschen & desinfizieren, sollte streng eingehalten werden.)
- Sind alle Testergebnisse negativ und dem Tier geht es auch sonst gut, kann es nun umgesetzt werden in das Terrarium.
Um Kotproben einzuschicken kann man sich bei dem unten stehenden Link ein Einsendedokument herunterladen
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Aufgrund vieler offender Fragen zur Pflege/haltung von Kornnattern, werden wir hier einige unserer Erfahrungen einstellen.
Jedoch sollte man sich vor dem Erwerb auch noch über einige andere Dinge Gedanken machen.
Was es da noch zu beachten gibt findet ihr hier
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Immer wieder werden wir gefragt, warum Einzelhaltung.....?
- Fakt ist, die Kornnatter ist ein Einzelgänger, ohne jegliches soziales Verhalten zu ihren Artgenossen.Sie finden sich in freier Wildbahn nur zur Paarung zusammen und dann trennen sich die Wege.Weibchen legen ihre Eier ab, verlassen das Gelege und die Eier sowie auch die Schlüpflinge werden sich selbst überlassen.Wenn sich in Gefangenschaft (Terrarium) mehrere Tiere an der gleichen Stelle aufhalten, wird dies oft als *kuscheln* oder sich gern haben gedeutet.Das ist aber keineswegs der Fall.Sie liegen nur zusammen an der Stelle, weil es wohl der beste Platz ist und nicht weil sie sich mögen.
- Im Gegenteil, es bedeutet sogar Stress wenn sich mehrere Tiere ein Terrarium teilen müssen.Bei Böcken kommt es sogar zu Kommentkämpfen, wobei der Schwächere immer wieder unterdrückt wird.Das bedeutet für den Unterlegenen, dass er immer unter Stress steht.In freier Natur haben sie die Möglichkeit zu flüchten, was im Terrarium nicht geht.Es kann zu Futterverweigerung,Krankheiten und sogar zum Tode führen.Bei Paarhaltung kommt es zu ungewollter Verpaarung, wobei das Weibchen vielleicht noch zu jung, oder zu leicht ist.Das würde im schlimmsten Fall eine Legenot bedeuten, die für das Weibchen ebenfalls tödlich enden kann. Im günstigsten Fall jedoch könnte eine teure OP dem Weibchen das Leben retten.
- Außerdem wird immer wieder von Übergriffen (sich ineinander verbeißen) der Tiere berichtet.Auch wenn Kornnattern nicht zu den Kannibalen unter den Schlangen zählen, gibt es auch in dieser Richtung Berichte darüber, dass eine Kornnatter die andere gefressen hat.Was meist den Tod beider Tiere zur Folge hat.
- Insbesondere bei Jungtieren ist das keine Seltenheit.
- Da Jungtiere noch stressanfälliger sind, als adulte Tiere, ist da die Einzelhaltung besonders angebracht.
- Wenn zwei Tiere mit größenunterschieden zusammengesetzt werden, ist das Risiko des Kannibalismus noch höher.Außerdem kann es sein, dass sich das Größere auf das Kleinere legt und das Kleinere dann erdrückt wird.
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Noch ein Grund für Einzelhaltung sind Krankheiten:
- Erkrankt ein Tier reicht es bei Einzelhaltung dieses eine Tier zu behandeln.Bei vergesellschafteten Tieren müssen alle im Terrarium befindlichen Tiere mitbehandelt werden, was unter Umständen sehr teuer werden kann.
- Auch ist es ein leichtes festzustellen, wer z.B. Durchfall oder ein Futtertier ausgewürgt hat, wenn man einzeln hält.
- Die Geschlechtsbestimmung bei Kornnattern ist niemals 100% ig, weder durch sondieren noch durch poppen/knacken (herausmassieren der Hemipenisse bei männlichen Schlüpflingen).Niemand kann 100%ig garantieren ob ein Weib ein Weib, oder ein Bock ein Bock ist.Darum gilt in unserer Haltung ein Weibchen erst dann als Weibchen, wenn es auch Eier gelegt hat. Und ein Bock ist auch erst dann ein Bock bei uns, wenn wir eine Verpaarung gesehen haben.
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Das Terrarium
- Ein Terrarium sollte mit dem Tier wachsen, d.h.ein Jungtier sollte nicht in einem Becken untergebracht werden, das so groß ist, dass ein adultes Tier darin Platz finden würde.
- Für einen Schlüpfling reicht ein Spinnenwürfel oder ein etwas größeres Becken von ca.30 cm x 30 cm x 30 cm völlig aus.Denn Jungtiere fühlen sich dann sicherer und wohler.In einem großen Becken würde sich ein Jungtier weniger wohl fühlen und sich die meiste Zeit nur verstecken.Es wäre schwierig das kleine Tier in einem großen Becken wieder zu finden und man würde es nur wenig zu Gesicht bekommen.Wenn sich ein Jungtier nicht wohl fühlt, kann es zur Futterverweigerung kommen.Unter anderem wird es schwierig den Kot in einem zu großen Becken wieder zu finden.
- Als Bodengrund für Jungtiere eignet sich heller Bodengrund z.B.Aspensnake Bedding, in dem man den Kot leichter finden kann.Ungeeignet für Jungetiere, auch wenn es hell ist, ist Buchenhackeinstreu.Dieser ist zu scharfkantig und es kann zu Hautverletzungen führen! Gerne wird auch Kleintiereinstreu(für Nager etc) genommen, da dieser preisgünstiger ist.Dagegen ist nichts einzuwenden, allerdings muss man darauf achten, dass dieser entstaubt ist, sonst kommt es zu Atemwegserkrankungen bei der Kornnatter. Wenn also nichts von entstaubt auf der Packung zu lesen ist, dann besser die Finger davon lassen! Sehr beliebt ist auch Altromin, ein Laboreinstreu.
- Für ältere oder adulte Tiere kann man auch dunkleren Bodengrund nehmen
- Auf keinen Fall darf man Sand benutzen, a dieser sich unter die Schuppen der Kornnatter setzt und schlimme Hautentzündungen hervorruft.
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Fütterungen:
- Gefüttert werden sollte immer außerhalb des Terrariums in einer Futterbox, die mit Zewa ausgelegt ist.Der Grund dafür ist, dass beim Füttern im Terrarium die Gefahr besteht, dass Bodengrund am Futtertier haften bleibt und die Kornnatter diesen mit frisst.Der Bodengrund wird aber nur schwerlich bis gar nicht verdaut und es kann zur Verstopfung bis hin zum Darmverschluss führen.Das müsste dann vom Tierarzt behandelt vielleicht sogar operiert werden und kann sogar zum Tod führen.
- Wir füttern ausschließlich Frostfutter, weil es viele Vorteile mit sich bringt.
- Frostfutter beißt nicht zurück.Wenn ein lebendes Futtertier im Todeskampf zubeißt kann die Kornnatter schlimme Verletzungen erleiden.Es gibt einige Erfahrungen bei denen das sogar tödlich war.Das Tier kann allerdings auch ängstlich werden und das Fressen einstellen.
- Frostfutter kann man im Vorrat, auch in größeren Mengen für längere Zeit in der Truhe ohne Probleme, als Vorrat lagern.
- Bei der Fütterung von Frostfutter entgeht man dem Risiko, dass sich Milben, Würmer o.ä. auf die Kornnatter übertragen können, da diese durch das einfrieren unschädlich gemacht werden.
- Es ist auch nicht nötig zusätzliche Vitamine zu geben, weil das Frostfutter genug Vitamine enthält.Das Frostfutter wird so eingefroren, dass kein Vitaminverlust entsteht.Zusätzliche Vitamingaben würde zur Hypervitaminose führen und die Kornnattern nur krank machen. Weil zuviel Vitamine vom Körper nicht abgebaut werden können.
- Das Thema füttern ist immer wieder eine heikle Sache. Wir bekommen immer wieder zu spüren, dass viele damit überfordert sind ihre Schlangen richtig zu füttern.
- Die Richtige Menge (also nicht zu viel Futter und nicht zu wenig Futter) in den richtigen Abständen (nicht zu häufig, aber auch nicht zu selten) zu füttern.Die wenigsten bekommen das hin.Da man immer auf das jeweilige Tier abgestimmt füttern sollte, muss man sein/e Tier/e genau beobachten und regelmäßig wiegen.Es gibt Tiere die sind gute Futterverwerter und brauchen von daher vielleicht größere Futterabstände/weniger Futter, als schlechte Futterverwerter, die kleinere Abstände/und eventuel mehr Futter benötigen.
- Wenn man sein/e Tier/e genau beobachtet, regelmäßig wiegt, sollte man schnell herausfinden, was das Tier benötigt.
- Schon alleine die Häutungsabstände zeigen schon,Fütterungsfehler an.Bei Jungtieren, sollten die Abstände zwischen 4 - 8Wochen liegen.Sind sie kleiner zeigt es , dass die Schlange zu schnell wächst aufgrund von zu viel Futter.Sind sie größer, wächst sie aufgrund von zu wenig Futter zu langsam.
- Adulte häuten sich nicht mehr so häufig alle 3 - 5 Monate,hier gilt das gleich wie bei den Jungtieren.
- Wir werden hier einmal eine kleine Fütterungshilfe einstellen, die jedoch nicht pauschal auf jedes Tier gleich anzuwenden ist.Es soll nur eine kleine Hilfe sein und muss natürlich auf jedes Tier abgestimmt sein.Dazu gehört, dass man sein Tier genau beobachtet, Häutungsabstände notiert, regelmäßige Gewichtskontrollen vornimmt,bei Krankheitszeichen einen Reptilienkundigen Tierarzt zu Rate zieht.Dann kann mit dieser Fütterungshilfe, jeder auf sein Tier abgestimmt optimal füttern.
| Futtertier: | Gewicht der Schlange: | Fütterungsabstand: |
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1 Pinkie
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ca. 4gr -15gr | ca. alle 5 - 6Tage |
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2 Pinkies
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ca. 16gr - 23gr | ca. alle 6 - 8Tage |
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1 Speckie
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ca. 24gr - 30gr | ca. alle 7 - 9Tage |
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2 Speckies
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ca. 31gr - 60gr | ca. alle 8- 10Tage |
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3 Speckies
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ca. 61 - 85gr | ca. alle 8 -10Tage |
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*1 Kl.Springer (*S*ca. 9gr - 13gr)) |
ca. 86gr - 125gr (+/- 10gr - 20 gr) |
ca. alle 7 -10Tage |
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*1 mittl.Springer (*M*ca.14gr - 22gr) |
ca. 126gr - 165gr (+/- 10gr - 15 gr) |
ca. alle 8-12 Tage |
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*1 adulte Maus (*L*ca. 20gr - 27gr) |
ca.170gr - 350gr (+) | ca. alle 10/12 - 14/16 Tage |
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*2 adulte Mäuse (*L*ca. 20gr - 27gr) (Nur bei Bedarf z.B. Weibchen/männliche zwischendurch) |
ca. 300gr - 600gr (+) | ca. alle 12/14 - 16/18 Tage |
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*1 adulte Maus (*XL*ca.25gr -32gr) (Nur bei Bedarf z.B. Weibchen/männliche zwischendurch) |
ca.350gr - 600gr (+) | ca. alle 13/16 - 18/20 Tage |
Die obige Tabelle dient nur als Hilfestellung und kann je nach Tier und Futtertiere varieren!Wir haben die Futtertiergrößen angegeben, die wir selber für unseren Bestand verfüttern!Je nachdem welche Futtertiere Sie füttern,können auch hier unterschiede sein!
Darum ist es wichtig regelmäßige Gewichtskontrollen beim Tier zu machen und auch Häutungsabstände genauestens zu Protokollieren!
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Auswürgen von Futtertieren bei Kornnattern:
- Das Auswürgen von Futter kann bei Schlangen verschiedene Ursachen haben:
- Zunächsteinmal sollte man hergehen und die Haltungsparameter (Temperatur) im Terrarium kontrollieren.Ist die Temperatur nämlich zu hoch vergammelt die Nahrung schneller im Magen/Darmtrakt, als die Kornnatter verdauen kann und dann würgt sie die Nahrung aus.Bei zu niedrigen Temperaturen ist es nicht möglich ordentlich zu verdauen, da der Stoffwechsel nicht normal arbeitet, was dann ebenfalls zum auswürgen führt.
- Ein anderer Faktor, der noch in Frage käme, wäre :
- Stress: nach der Fütterung sollte das Tier unbedingt in Ruhe gelassen werden (nicht herausnehmen und keine Reinigung des Terrariums), dass die Tiere einzeln gehalten werden, versteht sich von selbst (siehe oben unter Einzelhaltung), da auch Stress durch Mitbewohner des Terrariums auftreten kann.Transport bedeutet ebenfalls Stress, darum bitte nach der Fütterung 3 - 4 Tage warten falls es Transportiert werden soll.
- Zu große Futtertiere bzw. zu viele Futtertiere können ebenfalls ein Grund für auswürgen sein.Die Schlange kann dann die Menge nicht verdauen und was nicht verdaut werden kann, wird wieder ausgewürgt.
- Eine übersehne Häutung kann ebenfalls Erbrechen hervorrufen, somit beobachten, ob sich das Tier vielleicht in der Haut befindet.
- sind die o.g. Faktoren alle abgeklärt und in dieser Hinsicht alles in Ordnung kommen noch folgende Faktoren in Frage.
- Einer davon wäre z.B. Parasitenbefall: Würmer, einzellige Parasiten wie Flagellaten, Amöben, Kokzidien oder vor allem Kryptosporidien können auch Erbrechen verursachen. Einen Befall kann ein auf Reptilien spezialisierter Tierarzt abklären
- (auf Reptilien spezialisierte Tierärzte findet man z.B. unter www.dght.de).
Die Behandlung erfolgt mit für die jeweiligen Parasiten geeigneten Mitteln.
Nur bei Kryptosporidien gibt es leider bisher noch keine Therapie.
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Das Handling:
- Handling sollte nur stattfinden, wenn nötig (nur sooft wie nötig,und so wenig wie möglich!!!)
- Kornnattern sind keine Kuschel,- Vorzeigetiere!!! Jedes handling ist Stress! Auch wenn manche sagen sie ist doch so ruhig und genießt es, so ist es aber nicht.Sie hat sich einfach nur daran gewöhnt, dass sie rausgenommen wird und zeigt keine Angst, weil sie weiß , es passiert nichts schlimmes. Das ist aber auch schon alles.
- Die Kornnatter wird auch nicht*Handzahm* wie viele es behaupten.Sie gewöhnt sich einfach nur an das Handling.Sie ist und bleibt jedoch immer ein Wildtier.Versuche einmal ein Futtertier mit der Hand anzufassen und greife danach deine Kornnatter mit der Hand.Sie wird nach deiner Hand schnappen, weil sie nach Maus o.äh. riecht.Sie wird keinen Unterschied machen,nur weil es deine Hand ist.
- Wenn man seine Kornnatter aus dem Becken holen will um zu sie füttern, sollte man nicht lange herumfuchteln, sondern schnell und gezielt die Mitte des Körpers greifen und ihr mit beiden Händen halt geben.Niemals soll man von vorn oder oben greifen, denn von oben kommen alle Feinde. Sie würde sich bedroht fühlen und zupacken.Die meisten Bissunfälle passieren aus Fehlern der Besitzer.Wobei ein Biss nicht wirklich gefährlich ist. Er kann zwar heftig bluten, aber meist ist der Schreck größer als der Schmerz.
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Häutung:
- Schlangen häuten sich, wenn sie wachsen.Die Schlange wächst ihr ganzes Leben lang.Schlüpflinge,Jungschlangen wachsen schneller als adulte Tiere.Das bedeutet Jungtiere häuten sich somit häufiger als adulte Tiere.
- Jungtiere häuten sich ca. alle 4-8 Wochen
- Adulte Tiere häuten sich nur noch ca.alle 3-4 Monate
- Die abgestreifte *Haut* nennt man *Natterhemd*. Bei der Häutung ist darauf zu achten, dass sie komplett an einem Stück ist und die *Augen**Brille genannt* , sowie die Schwanzspitze komplett ab sind.Ist das Natterhemd nicht komplett, nimmt man das Tier raus und entfernt z.B. mit einem feuchten Zewa oder Handtuch die restliche Haut vom Körper. Das ist deshalb so wichtig, weil eine nicht entfernte *Brille* zur Blindheit führen kann. Eine nicht entfernte Schwanzspitze führt dazu, dass die Spitze vertrocknet und abfällt oder vom Tierarzt operativ entfernt werden muss.
- Die Häutungphase erkennt man daran, dass sich die Haut langsam eintrübt und an Glanz verliert.Später sieht man an den Augen deutlich eine milchige Trübung und die ganze Schlange sieht*schmutzig*trüb aus.Nach einigen Tagen verliert sie diese Trübheit wieder und die Schlange sieht wieder ganz normal aus.Viele denken dann, sie hätte sich schon gehäutet, was aber nicht der Fall ist.Dieser Zustand kann zwischen 2-4 Tagen andauern.Erst dann wird sie ihr Natternhemd ablegen.Zu dieser Zeit sollte darauf geachtet werden, dass die Luftfeuchtigkeit im Terrarium etwas höher gehalten wird, was man durch sprühen erreichen kann.Hat man eine Wetbox im Becken kann man sich das Sprühen meist sparen , wenn das Substrat darin feucht genug ist.
- Niemals darf man die Kornnatter direkt ansprühen.Das kann zur Erkältung bis hin zur Lungenentzündung führen.
- In der Häutungsphase sollte man nicht füttern, da der Körper in dieser Zeit viel Flüssigkeit benötigt und das Futtertier den Körper zusätzlich belasten würde.Die meisten fressen in der Zeit oft sowieso nicht, sondern ziehen sich zurück und bleiben Tagelang versteckt. Da sie dann sogut wie blind sind, sind sie manchmal auch etwas aggressiv.In der Zeit sollte man dem Tier keinen unnötigen Stress zumuten.Außer Wasserwechsel sollte man nicht im Terrarium hantieren und auch das Tier nicht herausholen.
- Häutet sich das Tier in Fetzen (hier ist nicht die Rede von einer Zerissenen Haut, durch hängen bleiben an der Terrarieneinrichtung), kontrolliert man zunächst die Haltungsparameter.Insbesondere die Luftfeuchtigkeit.Ist sie zu niedrig, wird das die Ursache dafür sein.Stimmen die Haltungsparameter, wartet man zunächst die nächste *Haut* ab, ist diese wieder in Fetzen sollte man einen Tierarzt aufsuchen.Fetzenhäutung kann eine Ursache für eine Krankheit (meist Parasitenbefall) , die vom Tierarzt abgeklärt werden muss, sein.
- Nachdem sie sich gehäutet hat wartet man mit der nächsten Fütterung ca. 1-2 Tage damit sich der Wasserhaushalt wieder regulieren kann und bietet dann ein Futtertier an, was auch meist sofort angenommen wird.
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Der Transport:
- Manchmal muss man ein Tier transportieren, z.B. wenn man zum Tierarzt muss.Dann sollte man beachten, das man es 4-5Tage vorher nicht füttert, da es durch den Transportstress zum auswürgen des Futtertieres kommen kann, denn jeder Transport ist Stress für die Kornnatter.
- Ein Tier, das in der Haut ist, sollte auch nur im Notfall transportiert werden.Wenn möglich wartet man bis nach der Haut.Denn durch den zusätzlichen Stress kann es zu Erkrankungen kommen.
- Für den Transport steckt man die Kornnatter am besten in einen auf links gedrehten Jutebeutel(das gibt ihr Sicherheit und ist Stressfreier), den man zuknotet und dann in eine Box.Diese Box stellt man in eine Styroporbox, in der Heatpacks oder eine Wärmeflasche liegen(dient besonders in der kalten Jahreszeit als Wärmequelle), damit sich die Kornnatter keine Erkältung, oder Lungenentzündung zuziehen kann.
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Temperaturen & Luftfeuchtigkeit
- Kornnattern sind wechselwarme (poikilotherme) Tiere,die ihre Körpertemperatur nicht selber regulieren können, sondern dies anhand der Außentemperatur machen.Sämtliche Körperfunktionen sind Temperaturabhängig, so eben auch die Verdauung.Stimmen die Temperaturen nicht, so kann es zu Verdauuungproblemen führen (auswürgen von Futtertieren z.B.) Es kann auch bei zu niedrigen Temperaturen dazu führen, dass die Tiere das Fressen einstellen.
- Temperaturen im Terrarium sollten zwischen 23 Grad und 28 Grad (mit verschiedenen Temperaturzonen) liegen, damit sich die Kornnatter selbst aussuchen kann, ob sie es gerade wärmer oder etwas kühler haben möchte. (Jungtiere haben es gern etwas wärmer).Eine Nachtabsenkung sollte auch erfolgen, aber nie unter 20 Grad, da das Tier dann nicht mehr richtig verdauen kann und es zum auswürgen des Futters kommen kann.
- Die Luftfeuchtigkeit sollte bei 45% - 60% am Tag und bei 60% - 70% in der Nacht liegen.(während der Häutung immer etwas feuchter.)
- Die Luftfeuchtigkeit bekommt man hin, indem man regelmäßig sprüht(nie aber das Tier direkt ansprühen, das kann zur Erkältung/Lungenentzündung beim Tier führen)
- Das Sprühen kann man sich jedoch ersparen, wenn man dem Tier eine Wetbox anbietet, in der sich feuchtes Substrat (Moos/Vermiculite o.ä.) befindet.Wenn die Kornnatter es dann feuchter haben möchte wird sie sich in diese Box begeben!
- Zu trockene Haltung kann ebenso zu Problemen führen, wie zu feuchte Haltung.
- Bei zu trockener Haltung kommt es zu Häutungsproblemen (Fetzenhäutung)
- Bei zu feuchter Haltung kann es zu Milbenbefall, Erkältung bis hin zur Lungenentzündung kommen.
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Die Hygiene
- Hygiene ist das A & O und beginnt bei uns......bevor man an das Tier geht, gilt: Gründliches Hände waschen & desinfizieren (eventuell das tragen von Einmalhandschuhen)
- Das Wasser muss regelmäßig gewechselt werden! Es empfiehlt sich, täglich das Wasser zu wechseln, jedoch nach maximal 3 Tagen.Im Wasser können sich Krankheitserreger ansiedeln, die für Parasitenbefall oder Bakteriellenbefall verantwortlich sein können.
- Der Kot sollte ebenfalls direkt entfernt werden, da auch hier bei nicht entfernen Krankheitsherde entstehen könnten.Wir entfernen den Kot mit Hilfe von Einmalhandschuhen und vermeiden so den direkten Kontakt mit dem Kot.Wir ziehen dan Handschuh dann auf links und der Kot bleibt im Hanschuh und kann so gut entsorgt werden.Wir vermeiden somit auch das übertragen von eventuell vorhandenen Parasiten/Bakterien auf ein anderes Becken.
- Kotverschmutze Einrichtungsgegenstände werden sofort unter heißem Wasser geeinigt.Wenn die Kornnatter gefüttert wird und in der Futterbox ist, nutzen wir die Gelegenheit im Becken nachzusehen, ob eventuel Kothaufen übersehen wurden, die wir dann entfernen können.Außerdem nutzen wir alle 4- 6 Monate die Fütterung um die Terrarien Gundzureinigen.D.h. alles kommt raus, auch der Bodengrund wird gewechselt.Alles wird gründlich heiß abgewaschen, abgekocht oder abgebacken.Das Terrarium wird gründlichst geschrubbt.Alles an Einrichtungsgegenständen was nicht mehr ok ist, wird ausgetauscht und erneuert.Wenn alles wieder eingerichtet und sauber ist setzt man das Tier wieder in das Terrarium.
- Durch einhalten von Hygiene kann man viele Krankheiten schon vermeiden, die auch durch mangelnde Hygiene entstehen können.Sei es Ektoparasiten/ z.B.Milbenbefall oder Endoparasiten/ z.B.Flaggellaten oder aber auch Bakterielle Erkrankungen.
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Badet eine Kornnatter eigentlich?
- Da kann man nur mit einem ganz klaren *NEIN* antworten.Es reicht somit aus ihr ein Tringefäß anzubieten.Sie muss keine große Badeschale haben.
- Liegt eine Kornnatter dennoch städnig im Wasser um zu baden, sollte man die Haltungsparameter kontrollieren.
- Stimmen die Temperaturen, oder ist es vielleicht zu warm, denn wenn es zu warm ist, kann es sein das sich die Kornnatter durch das Baden einfach nur Abkühlung sucht.
- Überprüfen der Luftfeuchtigkeit, manchmal taugen die Hydrometer nicht, oder sind auch nach längerem Gebrauch einfach kaputt und geben keine genauen Werte mehr an.Denn wenn es zu trocken im Becken ist, kann es sein, dass sich die Kornnatter dann auch die Feuchtigkeit über ein Bad holt.
- Wenn alle Parameter jedoch in Ordnung sind und das Tier immer noch ständig badet, sollte man kontrollieren, ob man an der Natter eventuell kleine schwarze Punkte erkennen kann, oder ob diese eventuell auch im Wasserbecken zu finden sind.Ist dies der Fall, hat die Kornnatter Milben und versucht diese durch baden einfach (zu ertränken) los zu werden, was aber nur kurzeitig gelingt, da die Milben meist bereits im gesamten Terrarium verbreitet sind und auch schon Eier gelegt haben.
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Habt Ihr Fragen zu Kornnattern?
- Anschaffung
- Pflege/Haltung
- Krankheiten
- Verpaarung
- Farbvarianten
- oder sonst irgendwelche Fragen.....
Ihr könnt uns gerne Fragen, entweder imForum oder unter Kontakt.
Aber wie für alles gilt auch hier: ERST LESEN & INFORMIEREN;DANN FRAGEN!
Jedoch werden wir keine Hilfestellung geben,wenn es um Krankheiten/Probleme mit Tieren geht, die nicht aus unserem Bestand sind!!!
Dazu müssen Sie sich mit Ihrem Züchter/Halter/Vorbesitzer Ihres Tieres in Verbindung setzen!
Wir kennen weder das Tier, noch die Haltungsbedingungen aus denen Ihr Tier stammt und werden auch aus diesem Grunde keine Aussagen treffen.
Zum anderen nimmt es zur Zeit überhand, dass wir teilweise Anrufe/E Mails bekommen, mit Problemen bei Tieren, die nicht aus unserem Bestand sind.
Dadurch geht uns wertvolle Zeit verloren, die wir lieber für unsere Käufer nutzen möchten.
Von daher werden ab sofort, solche E Mails von uns nicht mehr beantwortet und auch auf Anrufe solcher Art nicht mehr eingegangen.Wir weisen darauf hin, sich mit Ihrem Verkäufer in Verbindung zu setzen!
Im Notfall jedoch gehen Sie zu einem Reptilienkundigen Tierarzt!
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Wir bitten um Mithilfe für weitere Themen die wir hier einbringen könnten....
....Ideen, sowie Fragen sendet und per...


